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Der BikeTower | Altstadtbahnhof – innovatives und vollautomatisches Fahrradparken rund um die Uhr

Sicheres und komfortables 24/7-Parken bei Wind und Wetter – Berufspendler:innen, Tagestouristen und andere Radbegeisterte können ihr Fahrrad ab dem 20. Dezember 2023 im ersten vollautomatischen Fahrradparkhaus Osnabrücks am Altstadtbahnhof abstellen. Als weiterer wichtiger Baustein einer nachhaltigen Mobilität in Osnabrück verfügt der 16 Meter hohe BikeTower | Altstadtbahnhof über 160 Stellplätze.

Ein innovatives Paternoster-System mit acht Zugängen á 20 Einzelboxen garantiert ein schnelles und unkompliziertes Ein- und Ausparken per Smartphone-App. Die diebstahl- und wettergeschützten Radboxen aus Edelstahl bieten ausreichend Platz für ein Fahrrad bzw. E-Bike sowie Ablagemöglichkeiten für persönliche Fahrrad-Utensilien wie Bekleidung, Helm oder Rucksack.

Historie – Fortschritte

Eröffnung des BikeTowers

Dez. 2023

Am Mittwoch, den 20.12.2023 wurde das neues voll automatisierte Fahrradparkhaus feierlich offiziell in Betrieb genommen.

Um 9 Uhr startete das Eröffnungsevent für den BikeTower. Die Oberbügermeiserin Katharina Pötter hielt eine Rede und anschließend berichteten die Bauleiterin Julia Ortmann und der Architekt Michael Lüders etwas über den Bauprozess. Die Radverkehrsbeauftragte der Stadt Osnabrück Ulla Bauer unterstrich die Wichtigkeit der Verkehrswende. Der Stadtbaurat Frank Otte, Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, sowie die Geschäftsführer der OPG Volker Hänsler und Wigand Maethner zerschitten zusammen mit dem Hersteller Koch und Partner das Band, wodruch der BikeTower nun offiziell als eröffnet gilt.

Zudem steht die App, welche für die Bedienung des BikeTowers notwendig ist für IOS im AppStore und Android im Google PlayStore zur Verfügung.

 

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„Mit der OPG haben wir einen verlässlichen Partner für den Betrieb des Bike Towers gefunden“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. „Insbesondere Besitzer hochwertiger Räder legen Wert auf komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten. Wer künftig mit dem Zug vom Bahnhof Altstadt abfährt oder hier ankommt, weiß sein Fahrrad sicher verwahrt.“ Lara Hilgen, Projektmanagerin bei der OPG, ergänzt: „Wir als OPG entwickeln uns mehr und mehr zu einem umfassenden Dienstleister für Parkraummanagement – und zwar für verschiedene Mobilitätsformen und damit auch für Fahrräder.“ Der Betrieb des Bike Towers sei daher ein zentraler Baustein des Portfolioausbaus. Zur Verfügung gestellt wird der Bike Tower der OPG durch den Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt Osnabrück, der Bauherr ist und die Projektleitung für die Errichtung innehat und auch Eigentümer des Gebäudes bleibt.

Am 20. Dezember soll der Bike Tower in Betrieb gehen. Zuvor ist eine mehrwöchige Testphase für einen ausgewählten Nutzerkreis vorgesehen. „Damit wollen wir die Paternoster-Technik sowie auch das digitale Buchungssystem auf ‚Herz und Nieren‘ prüfen“, erläutert Stadtbaurat Otte. Die Rückmeldungen der Bike-Tower-Testgruppe sollen helfen, mögliche Fehler oder Schwachstellen zu identifizieren und zu bereinigen. Alle Informationen zum Bike Tower werden zudem auf der OPG-Webseite www.parken-osnabrueck.de/biketower gebündelt.

Wenn die ersten Fahrräder im Bike Tower abgestellt werden, wird er anders aussehen als noch heute. Weil sich der markante Turm an seinem exponierten Standort gut für Kunst am Bau eignet, ist diese Teil des Projektes. Deshalb hat die Stadt das famOS Festival für urbane Kunst gebeten, eine Vorauswahl urbaner Künstlerinnen und Künstler zu treffen. Mit ihrem Entwurf hat die Künstlerin Inga Krause die Jury überzeugt. Ihre farbenfrohen Motive werden seit dem 7. September per Folie auf die Gebäudehülle aufgebracht. „Mein Werk ist eine Zukunftsvision von Osnabrück – eine grüne Stadt ohne Autos, dafür mit vielen Rädern und einer Bahn. Es zeigt ein friedliches und kinderfreundliches Zusammenleben, das auch Menschen mit Behinderung integriert. Als Ausdruck einer diversen Gesellschaft sind die Geschlechter der abgebildeten Personen häufig nicht klar zuzuordnen“, erläutert Krause ihren Entwurf und ergänzt: „Wichtig war mir außerdem der Bezug zu Osnabrück. Oben rechts fliegt die Friedenstaube. Außerdem kann man ein Kind mit einem Steckenpferd, ein Giebelhaus der Osnabrücker Altstadt, die Silhouette des Heger Tores und das Osnabrücker Rad entdecken.“

Das Werk spiegelt damit sowohl die Funktion des Turmes, als auch die Besonderheiten seines Standortes in der Friedensstadt Osnabrück wider. „Die Arbeiten von Inga Krause reflektieren ihre Perspektive auf das von uns ausgegebene Oberthema ‚Mobilität im Wandel‘. Mit der Ausführung am Bike Tower und am Altstadtbahnhof fügen wir der urbanen Kunstroute des famOS Festivals damit eine weitere spannende Station hinzu“, so Oliver Bartelds, 1. Vorsitzender des Vereins Urban Art Osnabrück e.V. und Gründungsmitglied des famOS Festivals für urbane Kunst.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 2,5 Millionen Euro, die das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung Innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland zu 100 Prozent übernimmt.

Sep. 2023 | Künstlerische Gestaltung des Bauwerkes hat begonnen

OPG betreibt den Bike Tower am Bahnhof Altstadt - Künstlerische Gestaltung des Bauwerkes hat begonnen

Sept. 2023

Der Bike Tower am Bahnhof Altstadt in Osnabrück ragt 16 Meter in die Höhe. Seine volle Höhe hat er damit erreicht, sein Erscheinungsbild wird sich allerdings noch ändern. Denn am heutigen Donnerstag hat mit der Folierung die künstlerische Gestaltung des Bauwerkes begonnen. Zudem ist nun klar, dass die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) den Turm, in dem 160 Fahrräder sicher und trocken per App abgestellt werden können, betreiben wird.

Jul. 2023 | Der BikeTower | Altstadtbahnhof nimmt Gestalt an

Der BikeTower | Altstadtbahnhof nimmt Gestalt an

Jul. 2023

Der neue Der BikeTower | Altstadtbahnhof nimmt Gestalt an. Die Technik ist installiert. Nach dem für Oktober geplanten Probebetrieb eröffnet Mitte Dezember 2023 Osnabrücks erstes vollautomatisches Fahrradparkhaus mit 160 Plätzen.

Apr. 2023 | Juryentscheidung zu Kunst am Bau am BikeTower

Juryentscheidung zu Kunst am Bau am BikeTower

Apr. 2023

Die Stadt Osnabrück errichtet neben dem Altstadt-Bahnhof einen vollautomatischen Bike Tower, ein weithin sichtbares Parkhaus für Fahrräder. Die Kosten für die Errichtung werden durch eine Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr übernommen. Diese Förderung sieht vor, einen kleinen Teil der Errichtungskosten, insgesamt 18.000 Euro, für Kunst am Bau auszugeben.

„Aufgrund der herausgehobenen Lage des Bike Towers sind wir sehr glücklich, hier ein Kunst-am-Bau-Projekt realisieren zu können. Es bietet uns die Möglichkeit, mit einer künstlerischen Position zum Nachdenken über die Herausforderungen der Geschichte und Zukunft der Mobilität in Osnabrück anzuregen“, so Stadtbaurat Frank Otte. Die Außenfassade des Bike Towers besteht aus milchigem Glas. Sie kann künstlerisch gestaltet werden.

Im Rahmen eines nichtöffentlichen Wettbewerbs wurden fünf Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich der urbanen Kunst eingeladen, einen künstlerischen Gestaltungsentwurf einzureichen. Sie wurden gebeten, in ihren Entwürfen die historischen Gegebenheiten des Ortes am Bahnhof Altstadt als Tor zur Innenstadt, die aktuelle Situation als Verkehrsknotenpunkt von Bahn, Bus, motorisiertem Individual- sowie Radverkehr ebenso zu berücksichtigen wie Ideen zur Zukunft der Mobilität in Osnabrück. Das Konzept des Wettbewerbs wurde vom Fachbereich Kultur und dem Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement zusammen mit dem Urban Art Osnabrück e.V. erarbeitet. Urban Art Osnabrück recherchierte zudem die Vorschlagsliste mit den bundesweit tätigen Künstlerinnen und Künstlern, die zum nichtöffentlichen Wettbewerb eingeladen wurden.

Am 28. März tagte eine siebenköpfige Jury und begutachtete die anonymisierten Einreichungen. Alle Einreichungen schlagen eine vollflächige Bemalung der Fassade des Bike Towers vor. Die Jury hat aus den anonymisierten Einreichungen einen Gewinnerentwurf ausgewählt und einen zweiten sowie dritten Platz vergeben. Als klare Gewinnerin ging die Bremer Künstlerin Inga Krause aus dem Wettbewerb hervor. Die Platzierung lautet insgesamt:

  1. Inga Krause (Bremen)
  2. Moritz Green (Hamburg)
  3. Yannik Czolk (Mannheim)

Der Entwurf von Inga Krause verbindet reichhaltige Bezugspunkte zur Stadt Osnabrück mit der Mobilität mit Fahrrad und Bahn, die durch den Bike Tower verknüpft werden. Die Jury hebt neben den vielfältigen und reichhaltigen, die Anregungen des Wettbewerbs aufgreifenden Inhalten zudem die positive Farbigkeit sowie eine Bildsprache, die die menschliche Komponente in den Vordergrund rückt, hervor.

Zur Juryentscheidung sagt Inga Krause: „Ich bin überaus glücklich, dass ich ausgewählt wurde, den Biketower zu bemalen und freue mich auf die Arbeit in Osnabrück. Ich hoffe, dass mein Kunstwerk den Betrachter*innen ein Lächeln entlocken wird.“

Die Realisierung des Kunstwerks ist nach der Fertigstellung der Außenfassade des Bike Towers für die Monate August bis September geplant. Bereits vor Ostern werden die ersten Bestandteile des Stahlskeletts errichtet, das den Bike Tower tragen wird. Die Eröffnung ist für November geplant.

Dez. 2022 | Erdarbeiten für BikeTower am Altstadtbahnhof starten

Erdarbeiten für BikeTower am Altstadtbahnhof starten

Dez. 2022

Im automatischen Fahrradparkhaus Bike-Safe-Tower, das derzeit am Altstadtbahnhof entsteht, können ab Herbst 2023 bis zu 160 Fahrräder sicher, trocken und komfortabel in Einzelboxen geparkt werden. Die Vorbereitungen sind nun abgeschlossen und der Bau des rund 16 Meter hohen Turms beginnt mit den Erdarbeiten in diesen Tagen.

Am Altstadtbahnhof halten vier Linien des Regionalverkehrs mit stetig steigendem Personenverkehr. Viele der Reisenden sind Pendler, die den Bahnhof als Ausgangspunkt nehmen, um dann weiter mit dem Fahrrad an ihren Zielort zu gelangen – sei es für die Fahrt zum Büro oder nach Hause. Bisher gab es für sie keine ausreichenden Fahrradabstellmöglichkeiten, insbesondere nicht für das diebstahlsichere Parken von hochwertigen Fahrrädern.

„Hier schafft der Bike-Safe-Tower die nötigen Fahrradparkplatz-Kapazitäten mit sicheren und komfortablen Parkmöglichkeiten“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. „Der Turm entsteht in unmittelbarer Nähe zum Eingang des Bahnhofs.“ Doch drohen nicht lange Wartezeiten, wenn ein Zug ankommt und viele Pendler gleichzeitig ihr Fahrrad aus dem Turm holen möchten?

„Um Wartezeiten zu vermeiden, erhält der Turm acht Zugänge, jeder mit je 20 Boxen Kapazität. Die Boxen-Organisation ist mit dem Paternoster-System ausgestattet, das den Bike-Safe-Tower, in Verbindung mit dem eigenentwickelten Managementtool, zum schnellsten System für automatische Fahrradparkhäuser macht.Damit stellen wir einen bestmöglichen, schnellen Umschlag sicher“, erläutert Toni Suter vom Hersteller Koch & Partner Bike Parking Systems AG aus der Schweiz.

Über eine Smartphone-App, die unter anderem Kurzzeit- oder Langzeitparken ermöglicht, erhält man Zutritt zum Bike-Safe-Tower. Langzeitparkende, die ein Abo gebucht haben, haben den Vorteil einer fix zugeteilten Fahrrad-Einzelparkbox. Das ist ideal für Pendler, die täglich einen garantierten Parkplatz wollen, der wetter- und diebstahlsicher ist. Auch die Bezahlung für das Parken erfolgt mit der Applikation. Eine Schließfachanlage mit Lademöglichkeiten für E-Bikes wird beim Turm das Angebot ergänzen.

Der Aufbau und die moderne Fassade des Turms bestehen aus einer Stahlkonstruktion in Verbindung mit großdimensionierten, halbtransparenten Glasflächen. Zusätzliche künstlerische Akzente an der Fassade werden für ein städtebaulich harmonisches Erscheinungsbild sorgen.

Für Radfahrende, die ihr Rad nicht kostenpflichtig parken möchten, gibt es auch ein Angebot: Mit frei zugänglichen Doppelstockparkern, die in unmittelbarer Nähe zum automatischen Fahrradparkhaus ihren zukünftigen Standort haben, werden in einer ersten Phase zusätzlich 64 Abstellplätze geschaffen. Eine spätere Erweiterung um weitere 88 Abstellplätze ist in der Planung vorgesehen, wenn Kapazitäten ausgebaut werden müssen. Für Lasten- und Behindertenräder ist die überdachte Abstellanlage östlich des Bahnhofsgebäudes vorgesehen, die dafür an die neue Nutzung angepasst wird.

Zuletzt wurde auf der Baustelle die Bohrpfahlwand zur Abstützung der Bahntrasse fertiggestellt. Nach Abschluss der nun beginnenden Erdarbeiten findet im Januar die Fundamentierung statt. Voraussichtlich ab März 2023 wächst der Turm dann täglich stetig in die Höhe bis zu seiner Endhöhe von 16 Metern. Bis Herbst 2023 soll er betriebsfertig sein, gefolgt von einer Installations- und Testphase sowie der Instruktion für den Betreiber. Ab Ende 2023 soll das Fahrradparkhaus Bike-Safe-Tower dem offiziellen Betrieb übergeben werden. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 2,5 Millionen Euro, die das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung Innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland zu 100 Prozent übernimmt.

Sept. 2022 | Meilensteine – von Antrag bis Eröffnung

Meilensteine – von Antrag bis Eröffnung

Sept. 2022

160 vollautomatische Fahrrad-Stellplätzen am Altstadtbahnhof in Osnabrück: Ende 2023 soll der BikeTower | Altstadtbahnhof eröffnen. Wir zeigen Ihnen die Meilensteine von der Einreichung des Förderantrags bis zur Eröffnung.

26.09.2019            
Einreichung Interessenbekundung Förderantrag

06.11.2019             
Einreichung Projektskizze

19.12.2019            
Zustimmung Antragseinreichung

05.06.2020            
Einreichung Förderantrag, Abstimmungen und Nachreichungen bis 28.05.21

07.2020                 
Anfrage Architekturbüro

30.06.2021             
Eingang Zuwendungsbescheid
Beginn Förderzeitraum

07.2021                 
Auftrag Architekturbüro

27.07.2021            
Projekt Kick-off Termin

08.2021                 
Antrag Bauvoranfrage

09.2021                 
Bodengutachten

11.2021                
Baumfällarbeiten
Kampfmittelprüfung

12.2021                 
Genehmigung Bauvoranfrage

01.2022                 
Bauantrag Böschungssicherung
Veröffentlichung Fahrradparkhaus

04.2022
Baugenehmigung Böschungssicherung
Bestätigung Vorzeitiger Maßnahmenbeginn
Betreiber Verhandlungsverfahren

05.2022              
Antrag EBA

06.2022 
Genehmigung EBA
Klärung der Möglichkeiten zur Gestaltung und Kunst am Bau
Materialbemusterung
Planung Freianlagen
Veröffentlichung Spezialtiefbau
Auftrag Fahrradparkhaus

07.2022                 
Bauantrag Bike-Tower
Auftrag Spezialtiefbau

08.2022                 
Einreichung Unterlagen baufachliche Prüfung

09.2022                 
Einrichtung Verkehrsführung

10.2022 – 11.2022  
Ausführung Spezialtiefbau mit begleitenden Vermessungsarbeiten der Gleise

11.2022                 
Bestätigung und Freigabe Baufachliche Prüfung
Veröffentlichung Freianlagen

12.2022
Baugenehmigung Bike-Tower
Auslobung Wettbewerb Kunst am Bau

12.2022 – 02.2023
Erdarbeiten, Fundament, Vorbereitung Hausanschlüsse; Erledigt

01.2023                 
Auftrag Freianlagen

02.2023                
Abgabe Beiträge Wettbewerb KaB
Veröffentlichung Doppelstockparker

03.2023
Jurysitzung KaB, Abschluss des Wettbewebes

03.2023 – 09.2023
Errichtung Bike-Tower

04.2023                 
Veröffentlichung Doppelstockparker

05.2023
Technische Klärung und Vertrag Kunst am Bau

06.2023
Auftrag Betreiber
Veröffentlichung Doppelstockparker

06.2023 – 08.2023
Herstellung Freianlagen

07.2023
Auftrag Doppelstockparker

08.2023 
Aufhebung Verkehrsführung

09.2023
Ausführung Kunst am Bau

10.2023-11.2023 
Testphase Betrieb

11.2023
Errichtung Doppelstockparker 1. BA

20.12.2023
Eröffnung

31.12.2023
Ende Förderzeitraum -> Erstellung Verwendungsnachweis

BikeMeUp – der BikeTower | Altstadtbahnhof überzeugt durch Funktionalität und maximale Fahrradparkplatz-Kapazität auf minimaler Grundfläche

Schnell, zuverlässig und sicher – durch das in der Schweiz entwickelte Modul-Konzept sowie das Paternoster-Prinzip in Verbindung mit einem innovativen Managementtool, nutzt der BikeTower | Altstadtbahnhof das aktuell schnellste System für automatische Fahrradparkhäuser auf dem europäischen Markt.

BikeTower | Das Funktionsprinzip

Keine langen Wartezeiten beim Ein- und Ausparken trotz der unmittelbaren Nähe zum Eingang des Altstadtbahnhofs – bei der Konstruktion und Materialwahl sowie dem Zusammenspiel von Technik und Software wurde vom Hersteller Koch & Partner, Bike Parking Systems AG, darauf geachtet, dass der Zugang zur einzelnen Radbox für die Nutzer:innen möglichst schnell und komfortabel vonstattengeht.

Vorbild Patanosteraufzug
Möglich wird das Ganze durch die moderne Interpretation der über 100-jährigen Technik des Paternosteraufzugs. Der Hersteller hat das Prinzip in die Gegenwart überführt und so modernisiert, dass die hohen Anforderungen bezüglich Zuverlässigkeit, Komfort, Geschwindigkeit und Sicherheit dauerhaft erfüllt werden.

160 großzügige Fahrradparkplätze auf kleinstem Raum
Die am Altstadtbahnof Osnabrück verbauten 8 Module mit einer Höhe von jeweils 16 Metern ermöglichen gerade im innerstädtischen Umfeld ein platzsparendes Parken von Fahrrädern auf minimaler Grundfläche. Jedes Modul verfügt über 20 Einzelboxen für ein Fahrrad inkl. Zubehör (bspw. Helm, Regenbekleidung, Rucksack). Durch das Paternoster-Prinzip kreisen die einzelnen Radboxen platzsparend über- bzw. nebeneinander im Luftraum ihres 16 Meter hohen Turms.

Digitale Steuerung und Organisation
Der BikeTower wird voll digital gesteuert und über ein vom Hersteller entwickeltes Softwaresystem organisiert. Frei verfügbare Boxen stehen jeweils innerhalb von Sekunden bereit. Der Zugriff auf das eigene Fahrrad erfolgt über die Smartphone-App.

Konstruktion für besondere Laufruhe
Das Besondere: Die Firma Koch & Partner, Bike Parking Systems AG, hat eine Konstruktion entwickelt, die das Drehmoment des Antriebs kontrolliert und steuert. Dadurch ist ein sanftes und dynamisches Beschleunigen und Abbremsen möglich, ohne dass alle Boxen beim Anfahren in Schwingung geraten. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass der Turm im Betrieb besonders leise ist.

BikeTower | Kapazität und Vorteile

Der neue BikeTower | Altstadtbahnhof bietet sicheren und komfortablen Parkraum für 160 Fahrräder bzw. E-Bikes:

  • Diebstahl- und wettergeschützte Einzelboxen
  • Einfaches und bequemes Einparken
  • Ablauf für Regen- und Schneewasser
  • Ablage und Trocknung von Fahrrad-Utensilien
  • Überwachung der Gesamtlast
  • Box-Meldung an den Betreiber
  • Ladeboxen für E-Bikes

Diebstahl- und wettergeschützte Einzelboxen
Jedes Fahrrad erhält eine eigene Fahrradparking-Box. Die Box bietet in der Breite genügend Platz, damit auch Fahrräder mit sehr breiten Lenkstangen (bis max. 85 cm) komfortabel Platz finden. In der Höhe ist die Box so bemessen, dass auch Fahrräder mit einer Gesamthöhe von bis zu 120 cm, die für große Menschen eingestellt sind (Sattel- und Lenkerhöhe, grössere Raddurchmesser), genügend Raum haben.

Einfaches und bequemes Einparken
Das Zugangsgate und die einzelnen Rad-Boxen sind so aufeinander abgestimmt, dass das Einparken des Fahrrads maximal komfortabel ist. Das Rad wird einfach in die Box geschoben und durch sein Eigengewicht automatisch perfekt in der Box positioniert.

Ablauf von Regen- und Schneewasser
Die Einzelboxen bestehen aus Edelstahl und verfügen jeweils über einen eigenen Regen-/Schnee-Ablaufkanal. Fahrräder, die zuvor dem Regen und/oder Schnee ausgesetzt waren, können so während des Aufenthalts im BikeTower trocknen.

Ablage und Trocknung von Fahrrad-Utensilien
Jede Einzelbox bietet neben ausreichend Platz für das Rad auch genügend Stauraum für Regen- bzw. Windjacke, Regenhose, Fahrradschuhe, Handschuhe, Helm oder Rucksack. Nasse oder feuchte Fahrradbekleidung kann während des Parkens einfach aufgehängt werden und durch die gute Durchlüftung sowie den integrierten Regen-/Schnee-Ablaufkanal in Ruhe trocknen.

Überwachung der Gesamtlast
Eine Überlast des Systems sowie daraus resultierende Störfälle sind ausgeschlossen: Jede Einzelbox ist für eine Maximallast von 30 kg ausgelegt und nimmt somit auch sehr schwere (meist ältere) E-Bikes auf. Wird eine Box überladen, wird dies vom System erkannt und auf dem Display am Zugangsgate angezeigt.

Box-Meldung an den Betreiber
Wurde eine Box so hinterlassen, dass ein erneutes Einparken nicht möglich oder unzumutbar ist, kann dieser Umstand ganz einfach gemeldet werden. Ein über die Smartphone-App "BikeTower" an das System gesendetes Foto der Box löst automatisch folgende Prozesse aus: Es wird eine neue Box zugeteilt, während die gemeldete Box vorübergehend gesperrt wird. Im Anschluss entscheidet der Betreiber anhand des Fotos, ob Reinigungs- bzw. Instandhaltungsarbeiten veranlasst werden müssen.

Ladeboxen für E-Bikes
Wer seinen Akku während des Parkens laden möchte, findet vor dem BikeTower abschließbare "PowerBoxen".


Radfahrende, die ihr Rad nicht kostenpflichtig im diebstahl- und wettergeschützten BikeTower parken möchten, finden zukünftig zusätzliche kostenlose Doppelstockparker in unmittelbarer Nähe zum BikeTower. Für Lasten- und Behindertenräder ist die überdachte Abstellanlage östlich des Bahnhofsgebäudes vorgesehen, die dafür an die neue Nutzung angepasst wird.

BikeTower | Zugang und Zahlung

Der Zutritt zum BikeTower und die Bezahlung der gebuchten Leistungen erfolgen über die kostenlose OPG-Smartphone-App "BikeTower" – erhältlich für iOS (Apple®) und Android (Google®).

Über die Smartphone-App, können Tarife und Angebote für das Kurzzeit- oder das Langzeitparken gebucht werden. Tipp: Langzeitparkende, die ein Abo buchen, haben den Vorteil einer fest zugeteilten Fahrrad-Einzelparkbox. Das ist beispielsweise ideal für Pendler, die sich täglich einen garantierten Parkplatz inkl. diebstahl- und wetterschutz wünschen.

Die Preise für den BikeTower | Altstadtbahnhof
Tagesticket:     0,90 EUR
Monatsticket:   9,00 EUR
Jahresticket:  90,00 EUR

Die Preise für die Reservierung einer Box
für den nächsten Tag:             0,90 EUR
für den übernächsten Tag:      1,80 EUR
(zuzüglich zu der Parkgebühr)

 

Die Öffnungszeiten des BikeTower | Altstadtbahnhof
24 Stunden an 7 Tagen in der Woche per App-Zugang

AGBs
Unter folgender Verlinkung haben wir Ihnen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Osnabrücker Parkstätten Betriebsgesellschaft mbH (OPG) über die Nutzung des BikeTowers bereitgestellt.
AGBs BikeTower

BikeTower | Urban Art – Kunst am Bau

Die Förderung des BikeTower | Altstadtbahnhof durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr sieht vor, einen kleinen Teil der Errichtungskosten, insgesamt 18.000 Euro, für Kunst am Bau auszugeben. Im Rahmen eines nichtöffentlichen Wettbewerbs wurden fünf Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich der urbanen Kunst eingeladen, einen Entwurf zur Gestaltung der Milchglas-Aussenfassade des BikeTowers einzureichen.

Der Wettbewerb sah vor, die historischen Gegebenheiten des Ortes am Bahnhof Altstadt als Tor zur Innenstadt, die aktuelle Situation als Verkehrsknotenpunkt von Bahn, Bus, motorisiertem Individual- sowie Radverkehr ebenso zu berücksichtigen wie Ideen zur Zukunft der Mobilität in Osnabrück. Das Konzept der Ausschreibung wurde vom Fachbereich Kultur und dem Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement zusammen mit dem Urban Art Osnabrück e.V. erarbeitet.

Als klare Gewinnerin ging die Bremer Künstlerin Inga Krause aus dem Wettbewerb hervor. Frau Krause hob neben den vielfältigen und reichhaltigen, die Anregungen des Wettbewerbs aufgreifenden, Inhalten zudem die positive Farbigkeit sowie eine Bildsprache, die die menschliche Komponente in den Vordergrund rückt, hervor.
 

Inga Krause beschreibt ihre Ideen und Gedanken zum Gewinner-Entwurf wie folgt:

"Der Biketower am Osnabrücker Altstadtbahnhof soll mit einer Arbeit aus dem Bereich der urbanen Kunst zum Thema „Mobilität im Wandel“ gestaltet werden. Dieser Entwurf ist über die drei Ansichten miteinander verbunden. Die einzelnen Seiten des Towers funktionieren aber auch unabhängig voneinander.

Der Biketower befindet sich an einem Knotenpunkt Osnabrücker Mobilität. Insbesondere Pendler passieren den Tower täglich auf ihrem Arbeitsweg. Daher wurde eine farbenfrohe und fröhliche Gestaltung gewählt, sodass der graue Alltag den Betrachter*innen etwas leichter gemacht wird.

Auf der rechten Seite des Towers wird dem Mobilitätswandel Rechnung getragen. So finden sich hier keine Autos und die Fortbewegung erfolgt mit dem Fahrrad. In dieser Darstellung befinden sich viele unterschiedliche Menschen. Geschlechter sind häufig nicht klar zuzuordnen, als Ausdruck einer diversen Gesellschaft. Die abgebildeten Personen sind fröhlich und achten aufeinander. Im Fokus des Entwurfs steht ein Mensch im Rollstuhl. Hier soll verdeutlicht werden, dass Mobilitätswandel auch Inklusion und Barrierefreiheit voraussetzt. In der rechten Ecke befindet sich ein Kind mit einem Steckenpferd. Das ist ein Hinweis auf das jährliche Steckenpferdreiten in Osnabrück. Diese jährliche Tradition setzt ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Zusammenleben.

Auf der Frontansicht ist ein ruhigeres Bild zu erkennen. Es zeigt das friedliche und kinderfreundliche Zusammenleben. Auch hier befinden sich keine Autos mehr im Stadtbild. Oben rechts fliegt die Friedenstaube mit ihrem Zweig im Schnabel über die Dächer der Stadt. Sie verdeutlicht den westfälischen Frieden und zeigt den Betrachter*innen klar, dass man sich in Osnabrück befindet.

Die linke Seite des Biketowers ist der Darstellung der Stadt gewidmet. Hier verbindet sich alte mit neuer Architektur. Die geometrischen Formen der Architektur gehen eine Verbindung mit den organischen Formen der Natur ein. Hier erkennt man ein Bürgerhaus der Osnabrücker Altstadt, die Silhouette des Heger Tors und als Kirchenfenster getarnt – das Rad des Osnabrücker Stadtwappens. Auch diese Ansicht stellt einen Bezug zum Thema „Mobilität im Wandel“ her: auch hier finden sich keine Autos, sondern passend zur Umgebung des Biketowers ein Zug. Dies verdeutlicht den angestrebten Mobilitätswandel von der Straße zur Schiene.

Dieser farbenfrohe Entwurf macht gute Laune und ist gespickt mit Details, die auf Osnabrück hinweisen. Er zeigt eine friedliche und lebenswerte Stadt, die zukunftsorientiert und nachhaltig ausgerichtet ist. Neben der Funktionalität des Biketowers, verweist die Gestaltung des Biketowers mit diesem Entwurf somit auch visuell auf den Wandel der Mobilität."

Die OPG BikeTower-App – komfortabler Zugang und einfache Zahlung mit dem Smartphone

Rechtzeitig zum Start des BikeTower | Altstadtbahnhof am 20. Dezember 2023 wird die kostenlose OPG-Smartphone-App "BikeTower" für iOS (Apple®) und Android (Google®) erhältlich sein. Neben dem kontaktlosen Zugang zum BikeTower, ermöglicht die App die einfache Buchung und Zahlung unserer Tarife für Kurzzeit- und Langzeitparker.

Hinweis: Die BikeTower-App für iOS (Apple®) und Android (Google®) ist erst zum Start des BikeTower | Altstadtbahnhof verfügbar.

Bauherr & Betreiber – Ihre Ansprechpartner

Bauherr

Bauherr:
Stadt Osnabrück

Kontakt:
Fachbereich Städtebau
FD Verkehrsplanung
Fon 0541 323-0
osnabrueck.de

Betreiber

Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft mbH
Gerberhof 10 (Vitihof-Garage)
49074 Osnabrück

Tel.: 0541 33125-0
E-Mail: info(at)opg-os.de

Hersteller

Koch & Partner, Bike Parking Systems AG
Industriestrasse 21
CH-5644 Auw

Fon +41 56 677 72 00
info(at)kp-bikeparking.ch
kp-bikeparking.ch

Förderer

Die Gesamtkosten für das Projekt BikeTower | Altstadtbahnhof betragen 2,5 Millionen Euro, die das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung Innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland zu 100 % übernimmt.

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